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Ersatzbrennstoffherstellung

Nicht recycelbare Abfälle nutzen

Ersatzbrennstoffe werden vorwiegend aus nicht recycelbaren Industrieabfällen, Sperrmüll und Gewerbeabfällen oder Sortierresten aus Wertstoffsortieranlagen gewonnen. 

Unsere Verarbeitungstechnologien 

Für die Herstellung bzw. Verarbeitung der Ersatzbrennstoffe sind nicht nur neueste Verarbeitungstechnologien erforderlich, sondern auch umfassendes Know-how. In unserer hochmodernen SUEZ Stoffstromanlage (SSA) in Bruchsal produzieren wir vielseitig einsetzbare Ersatzbrennstoffe aus Abfall – und zwar in absolut reiner Form:

Den hochkalorischen Ersatzbrennstoff liefern wir vorwiegend an Zementwerke, während der schwere Ersatzbrennstoff mit geringerem Heizwert meist in Industrie- oder Heizkraftwerken weitergenutzt wird. Reststoffe, die im Rahmen der Aufbereitung übrig bleiben, werden entweder der thermischen Verwertung zugeführt oder recycelt (z. B. Metalle).

CO2-Emissionen wirksam einsparen

45.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe produzieren wir in Bruchsal pro Jahr – wodurch unsere Zementwerkkunden mindestens 20.000 Tonnen jährlich an konventionellen Brennstoffen wie Öl, Erdgas und Steinkohle vermeiden. Gleichzeitig werden dadurch mehr als 60.000 Tonnen an CO2 eingespart, die durch den Verbrennungsprozess sonst entstehen würden.

Da unsere Ersatzbrennstoffe einen hohen regenerativen – und damit klimaneutralen – Anteil an Holz und anderen natürlich organischen Materialien enthalten, wird ein Großteil dieser Emissionen effektiv vermieden.

Ersatzbrennstoffaufbereitung Bruchsal

So arbeitet die Ersatzbrennstoffaufbereitung

Herzstück unserer SUEZ Stoffstromanlage in Bruchsal sind zwei hochmoderne Nahinfrarottrenner – auch „optische Trenner“ genannt. Diese separieren die Ersatzbrennstoffe von nicht brennbaren Abfällen für die weitere industrielle Verwendung.

Modul 1

Ersatzbrennstoffaufbereitung Bruchsal

Inputmaterialien für Modul 1 sind Sortierreste aus Wertstoffsortieranlagen sowie Monoabfälle aus der Industrie. Diese Abfälle werden in einem ersten Schritt durch Windsichtung und Siebung von Metallen befreit und in „sehr leichte“ und „leichte Materialien“ separiert.

Erstere gehen direkt in die Nachzerkleinerung, während die leichten Stoffe vor der Zerkleinerung noch durch einen Nahinfrarottrenner von PVC sowie chlorhaltigen Materialien befreit werden. Vor der Auslieferung wird das Material noch einmal durch einen Metallabscheider geleitet.

Modul 2

Ersatzbrennstoffaufbereitung Bruchsal

Im zweiten Modul werden neben Lager-, Sperr- und Gewerbeabfällen auch Abfälle zur Verwertung aus der Industrie verarbeitet. Im ersten Schritt werden hier Metallteile herausgefiltert. Der Metallabscheider ist in einem separaten Raum untergebracht – so können gefährliche Abfälle aus Metall nicht in die Anlage gelangen. Danach erst wird das Material in die Vorzerkleinerung geleitet. Das geschredderte Material läuft dann ein weiteres Mal durch den Metallabscheider, bevor es in das Trommelsieb gelangt. Dort werden zu feine Stoffe als Reste abgetrennt und zu grobe Stoffe einer erneuten Zerkleinerung zugeführt.

Das übrige Material wird im Windsichter weiter getrennt. Leichte Stoffe werden ausgeschieden und zur weiteren Verarbeitung in das Modul 1 der Anlage übergeben. Die schweren Teile gehen durch den Nahinfrarottrenner, wo letzte Störstoffe entfernt werden.

Das so produzierte Endprodukt – der schwere Ersatzbrennstoff – wird dann in erster Linie an Industrie- und Heizkraftwerke verkauft.

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